Wirtschaftsvereinigung Stahlrohre e. V. in Düsseldorf

Wirtschaftsvereinigung Stahlrohre e.V.

Markt

 Marktentwicklung

 

Nach einem vielversprechenden Start in das Jahr 2020 wurden die wirtschaftlichen Aktivitäten aufgrund der sich ab März auswirkenden Corona-Pandemie in vielen Ländern stark reduziert. Der weltweite Energiebedarf ging aufgrund der dadurch geringeren Nachfrage von Verbrauchern aus den Bereichen Industrie und Verkehr deutlich zurück. In der Folge kam es zu einem Überangebot an Öl und Gas mit entsprechend nachgebenden Weltmarktpreisen. Da die Stahlrohrproduktion nach wie vor zu einem erheblichen Teil von der Nachfrage der Energieindustrie, insbesondere von der Nachfrage der Öl- und Erdgasförderer und -Verarbeiter bestimmt wird, kam es in der Folge bei vielen Rohrherstellern zu deutlichen Produktionsrückgängen. Auch andere wesentliche Kundenbranchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Chemische Industrie nahmen deutlich geringe Mengen als sonst üblich ab. Relativ stabil hielt sich der Bedarf aus der Bauindustrie. Die Produktion der Stahlrohrindustrie blieb insgesamt deutlich unter den Vorjahreswerten.

Die deutsche Stahlrohrproduktion lag im Jahr 2020 bei rund zwei Millionen Tonnen. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland noch mehr als drei Millionen Tonnen Stahlrohre produziert. In der EU ging die Produktion von zuvor 14 auf nur noch 11 Millionen Tonnen zurück. Die weltweite Stahlrohrproduktion fiel nach einem im Vorjahr  erreichten Allzeithoch im Jahr 2020 mit rund 151 Millionen Tonnen auf das Niveau des Jahres 2012 zurück.

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Ausblick

Im Laufe des ersten Halbjahres sollten die Auswirkungen der Corona-Pandemie abflauen und zu einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung im zweiten Halbjahr führen. Die seit dem vierten Quartal 2020 aufwärts gerichtete Entwicklung von Rohstoff- und Vormaterialpreisen sowie die deutlich steigende Tendenz der Frachtraten nimmt diese Entwicklung bereits vorweg. Die Stahlrohrindustrie dürfte von der zu erwartenden Erholung ihrer Abnehmermärkte profitieren.

Abnehmerbranchen der Stahlrohrindustrie

Die Einschätzung der Anteile der stahlrohrverarbeitenden Industrien an der deutschen Stahlrohrproduktion zeigt die Dominanz des Energiesektors nicht nur für die internationale, sondern auch für die deutsche Stahlrohrindustrie.

Ansprechpartner

Frank Harms
Geschäftsführer

 Frank Harms - Geschäftsführer WVSR e.V.

Telefon: +49 211 / 4564 - 130
frank.harms@wv-stahlrohre.de

Ricarda Eichholz-Fieseler
Sekretariat, Buchhaltung
Telefon: +49 211 / 4564 - 131
Fax: +49 211 / 4564- 134
ricarda.eichholz@wv-stahlrohre.de

Anette Kripp
Sekretariat und Statistik

Telefon +49 211 / 4564- 132
anette.kripp@wv-stahlrohre.de

Carla Mosch
Markt und Statistik

Telefon +49 211 / 4564- 135
carla.mosch@wv-stahlrohre.de​

Claudia Uhlig
Markt und Statistik

Telefon +49 211 / 4564 - 133
claudia.uhlig@wv-stahlrohre.de